Anti-Amok-Übung an der Gemeinschaftsschule

Die Polizeiinspektion St. Wendel hat am Mittwochmorgen eine Anti-Amok-Übung in der Gemeinschaftsschule Marpingen in Marpinger Ortszentrum durchgeführt. Bei  der Übung sollten unter möglichst realistischen Bedingungen die Einsatzpläne –und Abläufe  der lokalen und regionalen Polizeieinheiten, Rettungsdienste und der eventuell ebenfalls betroffenen Feuerwehr im Falle eines Schul-Amoklaufes auf den Prüfstand gestellt werden.

Das durchgespielte Szenario: Ein Amoklauf an einer Schule mit Geiselnahme. „Es gibt keinerlei Hinweise, dass es hier an dieser Schule oder einer anderen im Landkreis zu einer solchen Tat kommen könnte, so Polizeihauptkommissar Ralf Kartes, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion St. Wendel, „aber wir wollen mit unserer Inspektion auf eine solche Lage vorbereitet sein, die Begebenheiten und Personen vor Ort kennen und auch unsere Polizeibeamten für solche Einsätze mit hohem Stresslevel trainieren“.

Im Übungseinsatz waren Steifen- Wachbeamt(innen) der Polizeiinspektion St. Wendel, Beamt(innen) der spezialisierten Operativen Einheit am Standort St. Wendel sowie die Führungs- und Lagezentrale der Polizei in Saarbrücken. Als Darsteller wurden rund  50 Schülerinnen und Schüler der Fachhochschule der Polizei eingesetzt. Darüber hinaus nahmen auch als ortskundige Beobachter, Vertreter der Gemeindeverwaltung wie der Beigeordnete Fredi Neis und Ortsvorsteher und Wehrführer German Eckert an der Übung teil.