Bürgerbrief: Erfreuliches – aber auch notwendige und überflüssige Ärgernisse

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

viele von Ihnen haben mich in den letzten Tagen auf die Baugruben in unserer Gemeinde angesprochen, die nun seit vielen Monaten unsere Dorfbilder prägen. Die Baustellen, überwiegend auf Arbeiten der Telekom zurückzuführen, sind aufgrund des Breitbandausbaus notwendig. Erst wenn alle Verteilerkästen angeschlossen sind und die Leitungen getestet wurden, so hat die Baufirma uns informiert, können die Gruben geschlossen werden.

Leider hängen die Maßnahmen dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Nach erneuten Gesprächen hat die Telekom in Aussicht gestellt, dass im November diesen Jahres die Maßnahmen abgeschlossen sein sollen und somit auch für viele Menschen in unserer Gemeinde eine bessere Internetanbindung zur Verfügung steht. Für Fragen zu den Tarifen oder Möglichkeiten müssen Sie sich bitte an die Telekom selbst wenden.

Neben der Telekom wird aber auch noch die Firma Inexio einige Bauarbeiten für die Glasfaserversorgung vornehmen. Hier gehen wir allerdings von deutlich kürzeren Aufbruchszeiten aus, weil diese Firma nur punktuell anbinden muss. 

Es ist also bald geschafft und die orangenen Baustellenabsicherungen sind dann hoffentlich bald verschwunden.

Müllsünder – Ein weiterhin ärgerliches Thema

Wie man in der Saarbrücker Zeitung lesen konnte, gab es wieder eine Vielzahl von illegalen Müllablagerungen in unserer Gemeinde. Im Fokus des Artikels stand der Containerplatz in Alsweiler am Friedhof. Dieser steht jedoch nur exemplarisch für die Vielzahl von verschmutzen Standplätzen. Ja, es kann auch mal dazu kommen, dass die Container voll sind und man nicht ordnunsgemäß sein Papier oder seine Flaschen einwerfen kann, aber das rechtfertigt nicht mal ansatzweise, dass man sie einfach auf den Boden oder auf den Container stellt und das Umfeld vermüllt. Vor allem rechtfertigt das nicht, dass man Rasenmäher, Einkocher, Windeln, Hausmüll, eingepackte Lebensmittel, Kleider, Altöl usw. dort entsorgt. Wir sind eine Gemeinde die froh sein kann, einen Wertstoffhof zu haben, damit man die ganze Bandbreite der Abfallentsorgung vor Ort hat. Trotzdem ist es scheinbar vielen wichtiger, die Umwelt zu verschmutzen und den Müll auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen zu lassen.

Mindestens einmal in der Woche reinigt unser Team vom Bauhof alle Containerstandplätze turnusgemäß und rückt außerdem regelmäßig und zeitnah nach Bekanntwerden eines Missstandes aus, um diese auszuräumen an den Plätzen auf. Zusätzlich versuchen wir immer Hinweise auf die illegalen Entsorger zu finden. Manchmal gelingt es uns, und dann verhängen wir auch strenge Geldstrafen, die die Verursacher empfindlich treffen. So werden wir auch weiter mit jedem Schmutzfink verfahren. Wir sind jedoch immer auf Hinweise angewiesen, ob und wo was illegal entsorgt wurde, weshalb ich Sie nur auffordern kann, sich bei der Gemeinde zu melden, wenn eine illegale Ablagerung an Containerstandplätzen oder im Wald stattgefunden hat. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger tun das bereits regelmäßig. Dafür vielen Dank!

90 Jahre kfd Alsweiler – Viel erlebt, viel vor und noch lange kein alter Hut

Am Wochenende fanden die Jubiläumsfeierlichkeiten der kfd Alsweiler statt. Zuerst wurde, wie es sich für die katholischen Frauengemeinschaft gehört, eine tolle Messe mit vielen wichtigen und nachdenklichen Botschaften gefeiert. Danach ging es dann zum weltlichen Teil ins Pfarrheim. Dort wurde neben zahlreichen Gratulationen auch ein tolles Bühnenprogramm geboten.

Bei Kaffee und Kuchen wurde in dem voll besetzten Pfarrheim viel von den alten Zeiten, aber auch über Politisches gesprochen. 

Die kfd, und das hat die Vorsitzende Monika Lambert mit ihrem tollen Team teilweise auch augenzwinkernd deutlich gemacht, ist mehr als nur Kaffee und Kuchen, Kinder und Männer betreuen. 

Sie mischen sich ein, sind modern und wollen den gesellschaftlichen Wandel auf Basis der christlichen Werte mitgestalten. Wie man sieht: Die kfd Alsweiler ist kein alter Hut, sondern eine aktive, tolle Gemeinschaft, der ich recht herzlich und gerne zusammen mit Ortsvorsteher Theo Neis und Landrat Udo Recktenwald gratuliert habe.

 

 

Am Wochenende findet in Berschweiler die Kirmes statt. Ortsvorsteher Ingo Recktenwald und mein Beigeordneter Harald Becken halten dort die Stellung, weil ich mich über das Wochenende in Urlaub befinde. Ich wünsche den Berschweilern aber eine wunderschöne Kirmes in ihren Gaststätten und viele gute Stunden mit Gespräch, Gesang und dem einen oder anderen Glas Bier oder auch Sprudel. Trotz meiner Abwesenheit ist für den Joohrgang gesorgt und die Kiste Bier wird vom Ortsvorsteher übergeben.

Viele Grüße 

Volker Weber
-Bürgermeister-