Bürgerbrief – Miteinander reden, füreinander dasein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der letzten Woche wurde ich vermehrt auf die Situation im Langwieswald in Alsweiler angesprochen. Im Langwieswald gibt es einen Waldweg, der regelmäßig im Winter und nach längeren Regenfällen matschig und somit nicht gut begehbar ist. Bereits im letzten Jahr war das ein Thema. Einige stellen die Frage: Warum passiert dort nichts?

Aus meiner Sicht gibt es hier grundsätzlich folgende Abwägungen zu treffen: Wie stark ausgebaut muss ein Waldweg sein? Zu was soll er dienen? Klar wollen wir alle unsere Natur und unsere Wälder nutzen. Müssen dafür aber alle Wege mit Schotter oder anderem Material ausgebaut werden? Zusätzlich werden eine Vielzahl von Waldwegen auch für Abkürzungen und Fahrten genutzt, die man vielleicht nicht dort rüber erledigen müsste. Aus diesem Grund haben wir zum Beispiel auch das Problem, dass nicht nur die Feuchtigkeit dem Weg zusetzt, sondern auch die zahlreichen Fahrzeuge, die dort durchfahren. Eine Sperrung des Weges hätte zur Folge, dass diejenigen, die die Wege zur Waldbewirtschaftung brauchen, sie nicht mehr oder nur noch eingeschränkt nutzen könnten – was auch nicht in unserem Sinne sein darf, wir aber doch auch mal angedacht hatten.

Somit bin ich auch beim letzten und wichtigsten Punkt: In diesem Jahr wird in dem Bereich im Langwieswald laut dem Revierförster, Holzeinschlag vorgenommen, weshalb es aus Sicht der Verwaltung im Moment unsinnig gewesen wäre, im Vorfeld dieser Holzentnahme und der Holzrückearbeiten den Weg auszubessern, da durch die vielen schweren Fahrzeuge das Ergebnis danach wohl eben wieder ernüchternd gewesen wäre. Sind dort die Arbeiten abgeschlossen, werden wir uns von Seiten der Verwaltung die Situation nochmal anschauen und versuchen, eine Lösung zu realisieren. Wie man an diesem Beispiel nochmal sieht, ist das Vordergründige nicht unbedingt die alleinige Wahrheit, sondern man sollte es hinterfragen. Hierfür stehe ich und meine Verwaltung allen politischen Akteuren in den Orts- wie aber auch im Gemeinderat zur Verfügung.

Seniorenbeauftragte erneut ernannt – Alize Leist ist Ansprechpartnerin für Senioren

Zu einer familienfreundlichen Gemeinde gehören nicht nur die Kinder und junge Familien, sondern auch unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ihre Interessen vertrat in der letzten Wahlperiode des Gemeinderates bereits Alize Leist aus Marpingen. Nach der Kommunalwahl musste das Gremium die Seniorenbeauftragte neu wählen. Bei dieser Wahl wurde einstimmig Alize Leist für weitere fünf Jahre gewählt. In einem Termin im Rathaus habe ich Frau Leist ihre Urkunde ausgehändigt. Ich freue mich auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

(v.l.): Gregor Hinsberger, stellvertretender Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, die frisch wiederernannte Seniorenbeauftragte Alize Leist und Bürgermeister Volker Weber

Spendenübergabe der Adventsfensteraktion – Danke, danke, danke!

3.024 Euro – das ist das unglaubliche und wunderbare Ergebnis der Adventsfensteraktion 2019. Letze Woche wurde offiziell das Geld an die KiTa „Villa Wirbelwind“ übergeben. Gaby Groß und Henrik Nagel, Leiter der Einrichtungen, waren sehr dankbar für diesen Spendenbetrag, der dem Außengelände und somit den Kids zugute kommen soll.

Herzlichen Dank meinerseits an alle die, die mitgemacht, gespendet und sich für die gute Sache engagiert haben – egal in welcher Form. Ich bin sowas von stolz darauf, dass diese soziale Aktion so gut angenommen wird. Letztes Jahr ging das Geld an das Familienberatungszentrum in Marpingen. Dort wurde benachteiligten Familien geholfen. 

Besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an Elisabeth Polensak, die diese Aktion initiiert hat und von Seiten der Gemeinde unterstützt wird. Sie engagiert sich mit Herzblut für die Sache und hat von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern volle Unterstützung auch in diesem Jahr so motiviert weiterzumachen!

Mit Freude gemeinsam im Einsatz für die gute Sache – diesmal für die kommunale Kinderbetreuung in der Gemeinde Marpingen

Faasendzeit – Ganz schön was los!

Zum Schluss möchte ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, nochmal auf die zahlreichen Faasendveranstaltungen in unserer Gemeinde hinweisen. Packen Sie die rote Pappnase oder die Federboa aus und unterstützen Sie unsere Karnevalsvereine, indem Sie die Veranstaltungen besuchen. Alle geben sich sehr große Mühe, uns vor Ort zu unterhalten! Eine erste, hervorragende Kostprobe durfte ich bereits in Urexweiler auf der Kappensitzung erleben, und weitere Highlights, da bin ich mir sicher, werden in den anderen Ortsteilen folgen.

Ein schönes Wochenende!

Volker Weber
-Bürgermeister-