Bürgerbrief – Rückblick und Ausschau

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen und an einem solchen Jahresende schaut man oft auch auf das ablaufende Jahr zurück – dies möchte ich auch (unvollständig) in diesem Bürgerbrief tun.

Buntes Kulturprogramm – Neue Veranstaltungen bei bestem Sommerwetter

Als ich mich auf den heutigen Rückblick etwas vorbereitet und die Bilder so durchgeschaut habe, sind mir die vielen neuen und hervorragenden Kultur- und OpenAir-Veranstaltungen ins Auge gefallen. Bei bestem Sommerwetter konnten wir bei der grandiosen und über die Kreisgrenzen mittlerweile bekannten Italienische Nacht, aber auch beim neuen Open-Air auf dem Segelflugzentrum in Kooperation mit dem Flugplatzfest und dem ersten Kunst- und Handwerkermarkt viele tausende Besucherinnen und Besucher in unserer schönen Gemeinde begrüßen. Unsere Stabsstelle für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit hat hier ein herausforderndes Programm auf die Beine gestellt und gemeinsam mit dem gesamten Team im Rathaus und dem Bauhof hervorragend gemeistert.

Bürgermeister Weber und das Team des Kulturamts der Gemeinde stellten das Jahresprogramm für 2018 vor.

Es wurde gesperrt, gebuddelt und kräftig investiert – Millionen in Kanal- und Straßensanierung

Es gibt Begriffe, die mir in diesem Jahr besonders häufig über den Weg gelaufen sind, beispielsweise „Verkehrsrechtliche Anordnung“. Nicht alle dieser Anordnungen wurden aufgerufen, weil die Gemeinde gebaut hat, aber in einer Gemeinde in unserer Größenordnung werden viele Einzel- und Kleinbaustellen über das ganze Jahr absolviert. Es gibt aber auch Großbaustellen, die oft von der öffentlichen Hand oder den Energieversorgern betreut werden. So haben wir als Gemeinde gerade im Abwasserbereich kräftig investiert. Alleine die Baustelle in der Friedrichstraße und Am Langenstrank hat über 800.000 € gekostet. Dort wurde nicht nur der Kanal neu gemacht, sondern auch die Straße neu asphaltiert. Natürlich ist sowas auch immer mit Belastungen für die Anwohner verbunden – das weiss ich, und aus diesem Grund habe ich zusammen mit meinem Team immer großen Wert darauf gelegt, dass die Beeinträchtigungen so gering wie möglich bleiben. Dennoch, da braucht man nicht drumherum zu reden, bleiben Einschränkungen bei solchen Baustellen. Hier danke ich aber nochmal allen Anliegern für ihr Verständnis, die in diesem Jahr von den zahlreichen Baustellen betroffen waren.
Neben den Kanalbaumaßnahmen haben wir in diesem Jahr kräftiger in die Straßensanierung investieren können. Zum einen liegt das an einem Landeszuschuss aus dem Innenministerium für solche Projekte und dass zum anderen auch die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Etat erhöht hat. Gute Infrastruktur ist wichtig für eine lebenswerte Gemeinde – so meine Auffassung.

Beispielhaft für viele Maßnahmen 2018: Baustelle Friedrichsstraße

Investitionen und Planungen in unsere Ortsteile – Weiterhin große Herausforderungen

Auch im kommenden Jahr wollen wir in unsere Ortsteile und die dortige Infrastruktur investieren. In diesem Jahr haben wir eine Planung für die Innenortsentwicklung von Marpingen in Auftrag gegeben. Ich gehe davon aus, dass zu Beginn des neuen Jahres die Grobkonzeption soweit steht, damit man hiermit in die Diskussion bei allen Beteiligten einsteigen kann. Ebenso bin ich aufgrund der knappen Finanzen bereits seit Wochen unterwegs, um Fördermittel auf Landesebene zu besorgen, die es uns erlauben, solche Projekte auch umsetzen zu können. So ist es zum Beispiel gelungen, dass wir Fördermittel vom Umweltministerium bekommen könnten, wenn wir das alte Grundschulgebäude in Urexweiler zu einem Dorfgemeinschaftshaus bzw. Vereinshaus umbauen. Bis zu 65% würden wir vom Land erhalten. Genaue Planungen gibt es zu dem Gebäude aktuell noch nicht. Im nächsten Jahr wollen wir damit starten, wenn der Gemeinderat sich damit ausführlich befasst hat.

Mein persönlicher Rückblick – Es wurde viel geschafft. Herausforderungen bleiben.

Seit mehr als zwei Jahren bin ich nun Bürgermeister unserer schönen Gemeinde. Es ist eine tolle Aufgabe, die mir von Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, übertragen wurde. Natürlich kann man als Bürgermeister nicht immer jedem Bürger jeden Wunsch erfüllen, aber in den letzten beiden Jahren haben wir gemeinsam mit den Vereinen und allen Akteuren in unserer Gemeinde viel erreicht. Auch vieles erreicht, auf das wir gemeinsam stolz sein können. Nicht alles geht in den ersten Jahren, aber ich bin der Auffassung, dass unsere Gemeinde auf richtigem Kurs ist. Damit dies alles gelingt, bedarf es eines großen Verständnisses von Seiten der Bevölkerung, dass nicht immer alles gleich umgesetzt werden kann und man braucht ein starkes Team und hervorragende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeinde, die die ganzen Ideen und Projekte planen, realisieren und vorantreiben.

Die Zeiten sind nicht immer einfach und die Themen, die auf uns als Kommune zukommen, bedürfen mehr als einfache Antworten. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir Stück für Stück unsere Gemeinde zusammen mit dem Gemeinderat und den Ortsräten positiv entwickeln werden.

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine schöne, besinnliche Adventszeit und einen stressfreien Geschenkeeinkauf im Weihnachtstrubel. Mein Hinweis hier: Versuchen Sie dabei all‘ das lokal zu kaufen, was geht.

Beste Grüße

Volker Weber
-Bürgermeister-