Alsweiler Ehrenmal wird restauriert – EU fördert Sanierung

Das Ehrenmal für getötete und vermisste Soldaten der beiden Weltkriege an der Alsweiler Kirche wird noch in diesem Frühjahr restauriert. Am Denkmal, das zunächst nach dem 1. Weltkrieg errichtet und später erweitert werden musst, nagt der Zahn der Zeit. Die Sandsteine, insbesondere der Sockel des Ehrenmals ist stark verwittert aber auch einige Schmuckelemente benötigen eine fachgerechte Restauration. Rund 15.000 Euro wird diese kosten. Das Gemeindebauamt, Bürgermeister Volker Weber, Ortvorsteher Theo Neis und haben die Sanierung des Ehrenmals bereits im letzten Jahr vorangetrieben, sich vor Ort ein Bild gemacht und um Fördermittel für die Arbeiten geworben. Mit Erfolg: Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat zugestimmt über die Hälfte der Kosten zu übernehmen. 8.250 Euro an Fördermittel aus Töpfen der EU, des Bundes und des Saarlandes fließen in die Sanierung des Denkmals. Das Erinnerungsmal für die getöteten und vermissten Soldaten wurde 1922 errichtet. Der Entwurf des Ehrenmals stammt von den Dombaumeistern Bekker & Falkowsky aus Mainz. Gebaut wurde das Denkmal von der Firma Nikolaus Schütz, Sohn, aus Tholey.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

Sanierung des Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege im Ortsteil Alsweiler der Gemeinde Marpingen

An der Nordseite der katholischen Kirche Alsweiler wurde 1922 ein Ehrenmal zum Gedenken an die gefallenen Alsweiler Bürger des 1. Weltkrieges errichtet. Der Entwurf des Ehrenmals stammt von den Dombaumeistern Bekker & Falkowsky aus Mainz. Gebaut wurde das Denkmal von der Firma Nikolaus Schütz, Sohn, aus Tholey. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Ehrenmal um die Namen der Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges sowie die Vermissten des 1. Weltkrieges ergänzt. Diese Namen wurden auf Granittafeln seitlich des bestehenden Ehrenmals angebracht. Beim Ehrenmal handelt es sich um ein Relief aus Sandstein mit massivem Sockel und Sandsteinsohlbank. Das Ehrenmal gliedert sich gut in die Fassade der denkmalgeschützten Kirche ein und stellt ein kulturelles Erbe des Ortes Alsweiler dar.

Die Sandsteine sind zwischenzeitlich stark verwittert. Insbesondere die Sohlbank und der Sockel, aber auch die seitlichen Vierungen bedürfen einer dringenden Sanierung, um sie vor dem kompletten Verfall zu schützen. Die Kosten belaufen sich laut Kostenschätzung auf ca. 15.000,- €.

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gewährt eine Zuwendung im Rahmen der nachhaltigen Dorfentwicklung aus Mitteln des Landes (Gemeinschaftsaufgabe: „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes – GAK“) sowie der Europäischen Union (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)). Das Vorhaben wird mit insgesamt 8.250,- € gefördert. Davon stammen 7.500,- € aus EU-Mitteln, 450,- € aus Bundesmitteln und mit 300,- € aus Landesmitteln.

https://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020_de

https://www.saarland.de/eler.htm