Gemeinde investiert im Herbst kräftig in Infrastruktur

Es heißt wieder freie Fahrt durch Berschweiler. Die Arbeiten des Landesbetriebes für Straßenbaus (LfS) an der L133 zwischen Berschweiler und Dirmingen und in der Ortsdurchfahrt von Berschweiler sind endlich abgeschlossen. Für rund 2,2 Millionen Euro hat das Land die für unsere Gemeinde wichtige Straße und den Radweg grundhaft sanieren lassen. Das Ergebnis kann sich trotz kleinerer Probleme und Verzögerungen sehen lassen. „Wir haben von Gemeindeseite aus, die Zeit der Arbeiten genutzt, um in der Ortsdurchfahrt von Berschweiler ebenfalls einige Sanierungsarbeiten anzugehen“, erklärt Bürgermeister Volker Weber. So wurden für rund 21.000  Euro zwei Bushaltestellen im Ort barrierefrei ausgebaut, um gehbehinderten und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Einsteigen in die Busse zu erleichtern. Zusätzlich hat die Gemeinde Teile der Bürgersteige an der Ortsdurchfahrt für 52.000 Euro sanieren lassen.  Dabei hat die Verwaltung beschlossen, die Anwohnerinnen und Anwohner nicht an den Kosten der Sanierung zu beteiligen. 

Bauarbeiten am Kirchhübel bis Ende November

Gearbeitet wird zurzeit noch in der Straße „Am Kirchhübel“ in Urexweiler, wo die Gemeinde den Kanal sanieren lässt. Die Arbeiten im Bereich der Hauptstraße wurden diese Woche abgeschlossen und die Ampel an der Kirche konnte wieder abgebaut werden. Nach aktuellem Plan soll der Kanal bis voraussichtlich Ende November fertig sein und die Straße neu asphaltiert werden. Rund 170.000 Euro kostet die Sanierung des Abwasserkanals.

Aktuelle und künftige Arbeiten in der Knoppstraße

Anfang des kommenden Jahres wird dann in Urexweiler ein weiterer Teil des sehr in die Jahre gekommenen Abwasserkanals in der Knoppstraße saniert. Zum großen Teil wird dort mit offenen Baugruben gearbeitet und die Straße vollgesperrt werden müssen. Das Kanalwerk aus der Mitte des letzten Jahrhunderts liegt nach heutigen Standards nicht tief genug unter der Straße und muss tiefer gelegt werden. Ebenfalls macht die geringe Tiefe, die den Kanal anfälliger für Schäden macht, es nötig, dass an allen Hausanschlüsse gearbeitet werden muss. Rund 870.000 Euro wird die Sanierung die Gemeinde kosten. Begonnen werden soll mit den Arbeiten im Februar 2020. Die Arbeiten sind für die Anwohnerinnen und Anwohner natürlich mit Unannehmlichkeiten verbunden. Diese Versuchen die Gemeinde und die ausführende Baufirma aber so gering wie möglich zu halten. Die Baustelle wandert, sodass vor den einzelnen Häusern nicht ständig gebaut wird. Das bedeutet für die Anwohner, dass sie die allermeiste Zeit mit dem Auto zu ihren Häusern gelangen können.

Aber auch aktuell wird schon in der Knoppstraße gearbeitet. Das zuständige Wasserversorgungsunternehmen saniert seine Leitungen und die Straße ist gesperrt für Anwohner aber außerhalb der Arbeitszeiten auf eigene Gefahr und Haftung befahrbar. Wenn beide Projekte, die Sanierung der Wasserleitungen und des Kanals abgeschlossen sind, wird die Straße neu asphaltiert, sodass hier kein Flickwerk entsteht.

„Auch weiterhin investieren wir kräftig in unsere Infrastruktur, um unsere Straßen und Kanäle gut in Schuss zu halten“, sagt Bürgermeister Volker Weber, „gerade der Kanalbau ist kostspielig, die Maßnahmen sind aber dringend nötig und wichtig. Der Kanal in der Knoppstraße wurde 1955 gebaut. Seit dem ist sowohl die Menge des Abwassers aber auch die Zahl der Starkregenereignisse stark gestiegen. Mit unseren Investitionen stellen wir sicher, dass wir hier für die Zukunft gut gerüstet bleiben“, so der Bürgermeister.