Gemeinde Marpingen erhält Landessiegel „Familienfreundliche Kommune“
Ministerin Monika Bachmann (r.) übergab das Siegel symbolisch an Bürgermeister Volker Weber, Angela Ames Leiterin des Jugendbüros Marpingen (l.) und Henrik Nagel, Leiter der kommunalen Betreuungseinrichtungen (Mitte). Foto: Frederic Becker/Ministerium für Soziales

(fre) Die Gemeinde Marpingen ist diese Woche vom saarländischen Familienministerium mit dem Landessiegel „Familienfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Sozialministerin Monika Bachmann übergab die Auszeichnung an Bürgermeister Volker Weber und an sein Betreuungs- und Jugendarbeits-Team, angeführt von Angela Ames, Leiterin des Jugendbüros Marpingen und Henrik Nagel, Leiter der kommunalen Betreuungseinrichtungen.

„Die Vielzahl von tollen Projekten im Bereich Jugendhilfe, Kinderferienprogramm, Jugendcafé, und bei den Betreuungsangeboten hat die Fachjury des Ministeriums überzeugt“, sagt Bürgermeister Volker Weber, „das freut mein Team und mich sehr, denn seit vielen Jahren steht die Familienarbeit ganz oben auf der Agenda der Gemeinde Marpingen und wir bieten unseren Familien hier außergewöhnliche und qualitativ sehr hochwertige Angebote.“

 

Das Landessiegel erhalten Kommunen, die sich zum Wohle aller Generationen in den verschiedensten kommunalen Handlungsfeldern engagieren und so für eine familienfreundlichere Gestaltung des Lebensumfeldes in den Städten und Gemeinden des Saarlandes einstehen. Die Gemeinde Marpingen erfüllt alle diese Vorgaben und geht mit der Fülle ihrer Familienangebote über diese hinaus. Das macht sich auch  bei der Zufriedenheit der Jugendlichen in der Gemeinde bemerkbar.  Bei der Aktion „Ding dein Dorf“ des Landesjugendringes 2013, wurde Marpingen zur „jugendfreundlichste Gemeinde im Saarland“ gewählt.

Bei ihrer Bewerbung um das Landessiegel konnte die Gemeinde Marpingen auf eine Vielzahl von Projekten in der kommunalen Familienarbeit zurückgreifen. Herzstück der Familienarbeit der Gemeinde sind die kommunalen Betreuungseinrichtungen mit ihren hohen Qualitätsstandards, ihrem humanistischen Leitbild und dem erfahrenen und engagierten Team aus Pädagoginnen und Erzieherinnen. Schon seit über 30 Jahren bietet die Gemeinde aber ihren Familien auch viele zusätzliche Angebote, die über die kommunalen Pflichtaufgaben hinausgehen.

Einige Beispiele: Seit 1990 bietet die Gemeinde neben einer eigenen Kita auch Betreuung bis in den Nachmittag für ältere Kinder. Der Kommunale Kinderhort ist die einzige Einrichtung dieser Art im ganzen Landkreis St. Wendel. Heute werden über 200 Schulkinder von sechs bis 14 Jahren nachmittags in kommunalen Einrichtungen der Gemeinde betreut.

Seit 1999 übernimmt das  Jugendbüro Marpingen die Koordination der Jugendarbeit in der Gemeinde. Neben der Organisation von Events  für Jugendliche und Kinder, des Ferienprogrammes und der beiden jährlichen Ferienfreizeiten bieten die beiden Mitarbeiterin des Jugendbüros mehrere Präventionsprogramme und schulübergreifender Projekte an und sind Knotenpunkt zwischen Schulen und Jugendhilfe. Das Jugendbüro ist auch für die Organisation der AG kinder- und familienfreundliche Gemeinde zuständig. Hier sind alle Institutionen der kommunalen Familienarbeit seit 2004 untereinander vernetzt.

Seit 2004 unterstützt auch das Familienberatungszentrum der Gemeinde Familien in belasteten Lebenssituationen und bietet möglichst niedrigschwellige Prävention und Beratung an. Jüngstes Projekt in Sachen Familienarbeit ist das Jugendcafé im Kulturzentrum alte Mühle. Das Café ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle und Treffpunkt für Jugendliche der Gemeinde Marpingen und Schüler der nahen Gemeinschaftsschule