Gemeinde nimmt am Saarlandpakt teil – Marpingen hat 12 Millionen Euro Schulden weniger und mehr Geld für Investitionen
9. Januar 2020

Weniger Altschulden und mehr Geld für Investitionen: In seiner letzten Sitzung im alten Jahr hat der Marpinger Gemeinderat einstimmig beschlossen, am sogenannten Saarlandpakt teilzunehmen. Mit diesem Programm der großen Koalition in der saarländischen Landesregierung sollen die finanzschwachen Kommunen im Saarland teilentschuldet und gleichzeitig bei Investitionen unterstützt werden.

Das Saarland übernimmt somit knapp die Hälfte der Kassenkredite der Gemeinde Marpingen. Somit hat die Gemeinde 12 Millionen Euro Schulden weniger und muss pro Jahr rund 200.000 Euro weniger an Zinsen für laufende Kredite bezahlen. Gleichzeitig werden durch die Bestimmungen des Saarlandpaktes rund 300.000 Euro für Investitionen in Projekte in der Gemeinde frei.

„Das gibt uns die Möglichkeit zurück, wieder mehr zu gestalten und nicht nur einen Schuldenberg zu verwalten“, so Bürgermeister Volker Weber. „Wir haben zwar auch jetzt noch 12,4 Millionen Euro an Kassenkrediten und müssen sparsam sein, der Pakt mit seinen zusätzlichen Investitionsmitteln bringt aber deutlich mehr Geld für Infrastruktur, Bildung und Entwicklung vor Ort. Wir können wieder mehr investieren. Das wird allen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gemeinde und dem ganzen Saarland zu Gute kommen“, so der Bürgermeister erfreut. 

Die Gemeinde verpflichtet sich mit der Teilnahme am Saarlandpakt aber auch zum weiteren Schuldenabbau.

Der Saarlandpakt ist ein großer Schritt um unsere Dörfer und Städte zukunftsfähig zu machen“, sagt Volker Weber, „mit dieser Teilentschuldung und den zusätzlichen Investitionsmitteln können wir die Kommunen für die Zukunft gut aufzustellen und den Bürgerinnen und Bürgern bessere Lebensbedingungen bieten.“