Gemeinde nutz Corona-Zwangspause für Sanierungsarbeiten

Trotz Corona-Krise stehen in der Gemeinde Marpingen die Räder nicht still. Auf den Baustellen in unseren Dörfern wird weitergearbeitet. Bürgermeister Volker Weber und Bauamtsleiter Ingolf Straß haben sich in den letzten Tagen ein Bild vom Stand der Arbeiten gemacht.

Überall nutzt die Verwaltung und der Bauhof die Corona-Zwangspause, um in vielen kommunalen Gebäuden die Jahresrevision vorzuziehen. „Wenn wir schon unsere Gebäude schließen müssen, dann wollen wir die Zeit doch wenigstens sinnvoll nutzen und die Gebäude gut in Schuss halten“, so Bürgermeister Volker Weber, „Gerade jetzt können Handwerksfirmen die Aufträge auch gut gebrauchen.“  

So wird auch in Urexweiler die Mehrzweckhalle und vor allem das Schwimmbad auf Vordermann gebracht und das Bad ausführlich gewartet. Fließen werden ausgetauscht, neue Türen eingesetzt, Filteranlagen gereinigt, Lüftungsanlage instandgesetzt und die ganze Anlage ordentlich geschrubbt. Für den Bürgermeister ging es auch ins Allerheiligste des Urexweiler Bades, unter den für unsere Region einmaligen Hubboden, mit dem sich die Beckentiefe in mehreren Stufen einstellen lässt. Dieser störanfällige Bereich wird gerade intensiv gewartet. 

Ebenfalls in Urexweiler rollen die Bagger gerade in der Knoppstraße, nachdem die Arbeiten an den Wasserleitungen abgeschlossen sind, haben in vergangenen Monat die Arbeiten am dortigen Kanalnetz begonnen. In mehreren Bauabschnitten sollen nun in den nächsten Monaten der Kanal und die Straße saniert werden. Gearbeitet wird zum teil mit offenen Baugruben und wo dies möglich ist im sogenannten Inliner-Verfahren, bei dem eine neue Kanalröhre ohne Grabungsarbeiten durch die alte gezogen wird. Dies ist in der Knoppstraße nur in wenigen Abschnitten möglich, weil der alte Kanal zu hoch liegt (was ihn anfällig für Verkehrsdruck und Frost macht) und auch Hausanschlüsse in der entsprechenden Tiefe erneuert werden müssen. Insgesamt 571.000 Euro investiert die Gemeinde in die Sanierungsarbeiten am Knopp.

Weiter voran geht auch die Umgestaltung des Friedhofes in Alsweiler. Dort wird gerade die nächste Urnenstele im neu angelegten Gräberfeld vor der Einsegnungshalle aufgebaut 20.000 Euro hat die Gemeinde hier investiert. Sehr gut angenommen werden die neuen Baumgräber vor Ort. Die neue Bestattungsart stößt bei den Bürgerinnen und Bürgern auf eine hohe Akzeptanz.