Schnelle Lösung für Engpass bei Kinderbetreuungsplätzen
19. November 2020

Vor 10 Jahren hätte das wohl niemand geglaubt: Die Zahl der Geburten und der Kinder in unserer Gemeinde ist nicht mehr rückläufig, sie nimmt zu! Diese sehr gute Nachricht hat jedoch dazu geführt, dass im Bereich der Kinderbetreuung in allen Einrichtungen in der Gemeinde die Zahl der Betreuungsplätze knapp geworden ist. Die vorhandenen Räume in der kommunalen Kita und den konfessionellen Einrichtungen reicht für zusätzliche Kindergarten- und Krippengruppen, bei gleichbleibend guter Qualität der Betreuung, nicht mehr aus. Die Gemeindeverwaltung hat aus diesem Grund schnell reagiert und baut das kommunale Kinderhaus in Alsweiler in mehreren Stufen aus.

Im ersten Schritt wurde in dieser Woche ein modularer Erweiterungsbau direkt neben dem Kinderhaus errichtet. Der 450 m2 große Komplex besteht aus 30 zusammengesteckten Einheiten. Dabei handelt es sich nicht um einfache Baucontainer, sondern um hochwertige, lichtdurchflutete und wärmeisolierte Module. So sind dort in nur zwei Tagen Räume für eine Mensa, Gruppen- und Personalräume, eine Küche und Toilettenanlagen entstanden, die nun in den kommenden Monaten für die Kinder bezugsfertig eingerichtet werden. 221.000 Euro investiert die Gemeinde 2020 in diesen Erweiterungsbau, die Vorarbeiten am Fundament und die Einrichtung.

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Kinder der FGTS in Alsweiler und des Kinderhortes in den vorübergehend genutzten Erweiterungsbau umziehen. In den ehemaligen Räumen von FGTS und Hort im Kinderhaus wird dann durch einen Umbau Platz für zwei Krippengruppen und eine Kindergartengruppe geschaffen und der Engpass bei den Betreuungsplätzen behoben. Hierzu werden weitere 380.000 Euro ins Kinderhaus investiert.

„Mit dem modularen Erweiterungsbau und dem Umbau des Kinderhauses schaffen wir schnell und unkompliziert Raum für zusätzliche Betreuungsplätze. Die Planung und der Bau eines neuen, festen Gebäudes hätte viel Zeit in Anspruch genommen, während sich der Engpass bei den Betreuungsplätzen weiter verschärft hätte. So lösen wir das Problem in kürzester Zeit und können den Eltern unserer Gemeinde weiter eine sichere Betreuung vor Ort bieten“, erklärt Bürgermeister Volker Weber.

In einem weiteren Schritt soll dann das Kinderhaus durch einen festen Anbau für weitere Betreuungsgruppen und die notwendigen Räume erneut erweitert werden. Geplant sind hier weitere Investitionen in Höhe von 2,3 Millionen Euro.

„Wir als Kommune haben uns die Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben und werden in diesem Bereich auch weiterhin kräftig investieren, um unseren eigenen, sehr hohen Standard zu halten. Eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung vor Ort und die damit einhergehende Entlastung der Familien in unserer Gemeinde ist eines unserer wichtigsten Ziele“, so der Bürgermeister.