Viele Baumaßnahmen erfolgreich beendet ­– Gemeinde investiert 2018 noch 300.000 Euro in Bauprojekte

(fre) Die Schlechte Nachricht zuerst: Die Bauarbeiten an der Straße „Am Langenstrank“ in Marpingen dauern nach jetzigem Planungsstand noch bis Mitte November. Der Grund: Um spätere Kosten beim Kanalbau einzusparen und gleichzeitig Schäden in der Asphaltdecke zu beheben, wird der obere Teil der Straße zur Urexweilerstraße hin mitsaniert und neu asphaltiert. „Da andere Versorgungsunternehmen ihre Arbeiten nicht termingerecht abschlossen haben, hinken wir leider im Bereich Friedrichstraße/Langenstrank dem Zeitplan etwas hinterher“, so Bürgermeister Volker Weber. „Baulärm, starke Staubbildung durch die regenarmen Monate und Umleitungen: Ich weiß, dass die Anwohner in diesem Bereich in den letzten Monaten sehr belastet waren und sind. Es wird aber nicht mehr lange dauern und dann ist alles neu. 850.000 Euro haben wir in Langenstrank und Friedrichstraße investiert“, Bürgermeister Weber.

Während in diesem Teil der Gemeinde noch gearbeitet wird, sind andere Bauprojekte bereits abgeschlossen. Die Großbaustelle des Entsorgungsverbands Saar (EVS) am Marpinger Kirmesplatz wurde abgebaut und die Fläche wiederhergestellt. Somit gehören auch die Verkehrsbehinderungen auf und um den Platz der Vergangenheit an. Einige Nachbesserungsarbeiten wird es gerade an den Grünflächen aber noch geben müssen. Massive Störungen, wie Probleme an der Marpinger Kirmes, konnten durch gute Absprachen aber verhindert werden. Eine Änderung, die auch nach dem Abbau der Baustelle beibehalten wird, ist die Verlegung der Papier- und Glascontainer. Diese werden auf Vorschlag der Verwaltung und Beschluss des Ortsrates auch weiterhin am Gemeindebauhof aufgestellt. Der Kirmesplatz ist durch diese Verlegung deutlich sauberer geworden. 

Abgeschlossen sind auch die Kanal- und Straßensanierungsarbeiten in der Nauwies in Berschweiler, in der Grubenstraße in Urexweiler und in der Kettelerstraße in Marpingen Hier wurden die jahrzehntealten Kanalrohre erneuert und zum Teil auch im Durchmesser erweitert. So können die Abflüsse künftig mehr Wasser, zum Beispiel bei Starkregen, aufnehmen und ableiten.

Doch in diesem Jahr stehen auch noch viele Bauprojekte in der Gemeinde an. Insgesamt investiert die Gemeinde Marpingen noch 300.000 Euro bis Jahresende. An folgenden Orten wird gearbeitet:

  • Sanierung der Straße „Rechelsberg“ in Alsweiler.
  • Behebung von Problemen mit der Straßenentwässerung im „Sickfeld“ in Alsweiler.
  • Sanierung einer Stützmauer und eines Teils der Straße „Zum Roppertsborn“ in Urexweiler.
  • Sanierung der gesamten Straße zwischen Rheinstraße und Habenichts.
  • Sanierung der Straße „Auf Wittum“ in Marpingen.

In den kommenden Wochen steht nun zunächst in Alsweiler die Sanierung der Straße Rechelsberg an. Hier haben sich in den letzten Jahren tiefe Risse im Asphalt gebildet. In ganzen Schollen würde der Straßenbelag hier in den nächsten Jahren abplatzen und Schlaglöcher würden entstehen. Um das zu verhindern wird hier nun schnellst möglich die Straße saniert und neue asphaltiert. Für die Anwohner ist die Straßensanierung mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden. Da der Rechelsberg aufgerissen wird, ist die Straße während der Bauzeit voll gesperrt. Das bedeutet, dass in den Bautagen niemand zwischen 8 Uhr und 17.30 Uhr die Straße Rechelsberg befahren darf. Die Zufahrt zu den Straßen „Am Hahnenrech“, „Zur Wolfsheck“ und „Grummetswies“ ist an diesen drei Tagen ebenfalls nicht möglich. Ausnahmen werden ausschließlich für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge gemacht. Die Zufahrt durch das Baufeld vor 8 Uhr und nach 17.30 Uhr ist auf eigene Haftung möglich.

Die Müllabfuhrunternehmen sind über die Baustelle informiert. Die beauftragte Baufirma wird die Anwohner in den kommenden Wochen genauer informieren.

Baustelle des LfS in der Ortsdurchfahrt Alsweiler im Oktober

(fre) Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) saniert im Oktober einen Teil der Bundesstraße B269/Tholeyerstraße in Alsweiler. Der Verkehr in der Alsweiler Ortsdurchfahrt vor der Kirche muss daher, wie der Landkreis St. Wendel der Gemeinde Marpingen mitgeteilt hat, ab dem 1. Oktober einem Monat lang mit einer Ampel geregelt werden. Zudem wurden vom Landesbetrieb die Einmündungen in die Straßen „Reitersberg“ und „Mühlenstraße“ von der B269 aus vollgesperrt. Eine Umleitung wird über die Höhenstraße und Feldstraße eingerichtet. Der vorhandene Zebrastreifen vor der Kirche kann in der Bauzeit nicht genutzt werden. Fußgänger können die Straße aber an den Ampeln überqueren.

Zunächst war der Beginn der Sanierungsarbeiten für den 25. September vorgesehen. Da dies zu Problemen mit dem Grundschul-Busverkehr in Verbindung mit der Alsweiler Kirmes geführt hätte, wurden die Bauarbeiten auf Bitten der Gemeinde-Verwaltung in die Herbstferien verschoben.