W i c h t i g e H i n w e i s e zu den Kanalgebührenbescheiden 2020 mit den möglichen Abgaben Schmutzwassergebühr – Niederschlagswassergebühr – Abwasserabgabe

In den letzten Tagen wurden auf dem Postweg die Kanalgebührenbescheide für das Jahr 2020 versendet. 

Häufig gestellte Fragen zu Bescheiden

  • Wie setzen sich die zu zahlenden Beträge zusammen?
  • Müssen die auf der Vorder- und der Rückseite dargestellten Beträge überwiesen werden?

Auf der ersten Seite des Bescheides sind die konkreten Fälligkeiten mit der summarischen Darstellung aller zu zahlenden Beträge dargestellt. Auf der Folgeseite / den Folgeseiten sind diese Beträge detailliert nach den zu Grunde liegenden Abgabenarten (z.B. Schmutzwassergebühr, Niederschlagswassergebühr), quasi nach ihrem „Entstehungsgrund“, erläutert.

Die zu zahlenden Beträge nebst den dazugehörigen Fälligkeiten sind somit grundsätzlich auf der ersten Bescheidseite ersichtlich.

  • Kann der Betrag für das ganze Jahr in einer Summe bezahlt werden?

Der Betrag kann selbstverständlich in einer Summe bezahlt werden. Hierbei ist zu beachten, dass dies vor der ersten Fälligkeit erfolgt, da ansonsten das behördliche Mahnverfahren (die erste Fälligkeit betreffend) im Rahmen der Forderungsüberwachung eingeleitet wird.

  • Kann der Betrag für das ganze Jahr in monatlichen Raten bezahlt werden?

Den fälligen Jahresbetrag in entsprechenden Monatsraten zu zahlen ist möglich. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Gemeindekasse (Telefon 06853 / 9116-227 oder Kasse@Marpingen.de)

  • Kann man die Beträge abbuchen lassen?

Dies ist der einfachste und bequemste Weg für die Zahlungsabwicklung. Zur Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates zu Gunsten der Gemeinde Marpingen ist nachfolgend der entsprechende Vordruck beigefügt. Der Vordruck wird auch auf der Homepage (www.marpingen.de) zur Verfügung gestellt.

Die aufgedruckten Bankverbindungen der ehemaligen „Unsere Volksbank St. Wendeler Land“ sind für die Abbuchung noch gültig. Die Bank1 Saar wird die Bankverbindungen in den nächsten Wochen automatisch anpassen.

  • Das Haus/Grundstück ist inzwischen verkauft worden: wieso werden die „alten“ Eigentümer immer noch zu den Kanalgebühren veranlagt und zur Zahlung herangezogen?

Seitens der Gemeinde darf die Umschreibung auf die neuen Eigentümer grundsätzlich erst erfolgen, wenn die entsprechenden Änderungen offiziell durch die „neuen“ Messbescheide des Finanzamtes abschließend beschieden sind. Diese „Umschreibung“ kann seitens der Finanzämter einige Zeit in Anspruch nehmen.

Zur Beschleunigung dieses Verfahrens bietet die Gemeinde (nur bei der Umschreibung von Häusern und/oder Baugrundstücken) eine vorzeitige Umschreibung an: hierzu müssen die ehemaligen Eigentümer (= Verkäufer) und die neuen Eigentümer (= Käufer) gegenüber der Gemeinde ihr schriftliches Einverständnis erklären. Sofern dieser Ablauf erwünscht wird, sollten sich die Beteiligten mit dem zuständigen Fachbereich (Telefon 06853 / 9116-223) im Rathaus in Verbindung setzen. 

Bei eventuellem Klärungsbedarf oder sonstigen Fragen stehen die zuständigen Sachbearbeiter/innen im Rathaus gerne persönlich oder unter den vorgenannten Telefonnummern zur Verfügung.