Bürgerbrief des Bürgermeisters – KW02
9. Januar 2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2026.
Mit dem Beginn von 2026 liegt vor uns eine Zeit voller Möglichkeiten, Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse. Ich freue mich mit Ihnen allen unsere Gemeinde auch in diesem Jahr wieder zu gestalten und möglichst viele Momente zu erleben.

Projekte, Jubiläen und knappe Kassen

Auch in diesem Jahr stehen für unsere Gemeinde wieder viele wichtige Projekte auf der Agenda. Ein Schwerpunkt liegt zum Beispiel auf der Förderung des Tourismus. Dazu wurde im letzten Jahr bereits ein touristisches Konzept („Touristischer Masterplan 2028“) erarbeitet. In diesem Jahr wollen wir daraus konkrete Projekte anstoßen und umsetzen, um unsere Gemeinde noch bekannter und attraktiver zu machen. Besonders im Fokus steht unser Premiumwanderweg „Biberpfad“, der 2026 erneut rezertifiziert werden soll. Eine Aufgabe, bei der wir wieder erfolgreich abschneiden möchten. Darüber hinaus geht es auch um die Umsetzung neuer Wanderwege, wie zum Beispiel den „Energie- und Erlebniswanderweg“, um noch mehr Möglichkeiten für Naturerlebnisse und Freizeitaktivitäten in unserer Gemeinde zu schaffen.
Darüber hinaus investiert die Gemeinde weiterhin in die Ortsinnengestaltung und in diverse Dorfprojekte in allen Ortsteilen. In allen Dörfern fließen Gelder in Dorfgemeinschafts- und Vereinshäuser, um soziale und kulturelle Zentren für Vereine und Bürgerinnen und Bürger zu stärken. So ist in diesem Jahr endlich der Abschluss des Umbaus des Dorfgemeinschaftshauses Urexweiler zu erwarten.

Ein ebenso forderndes Projekt ist der Anbau der KiTa in Alsweiler. Hier befinden wir uns endlich auch auf einer Zielgeraden. Beide Projekte haben leider erhebliche Verzögerungen ertragen müssen, die von unserer Seite nur teilweise aufgefangen werden konnten. Ich selbst bin mit der Verzögerung selbst sehr unzufrieden, muss aber feststellen, dass viele Dinge einfach nicht in der Macht eines öffentlichen Bauherrn liegen. Viele Prozesse (teilweise im wahrsten Sinne des Wortes) und rechtliche Hürden sorgen immer wieder für Schleifen, die wir drehen müssen, damit wir uns rechtlich auf der sicheren Seite bewegen. Hier müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, dass das Bauen gerade für öffentliche Maßnahmen wieder leichter wird. Ein erster Anfang ist an manchen Stellen schon gemacht, aber der Weg bleibt weiterhin noch weit bis zum Ziel.

Neben diesen großen Projekten werden wir als Verwaltung auch noch versuchen zahlreiche kleinere Projekte in unseren Dörfern gemeinsam mit den Ortsvorstehern umzusetzen.

Viele Herausforderungen liegen also bereits jetzt schon sichtbar vor uns. Der Kämmerer Lothar Schneider und ich arbeiten so auch schon seit vielen Wochen – gemeinsam mit allen Abteilungen – an der Aufstellung des Haushaltes für 2026. In diesem Jahr scheint die Aufstellung ähnlich der Quadratur eines Kreises und erweist sich als sehr schwierig. Die immer größer werdenden Aufgabenpakete, die uns gesetzlich auferlegt werden und dann oft leider nicht entsprechend von Seiten des Bundes entschädigt werden, sind nur ein Teil des Problems. Die fehlgeleitete Finanzstruktur, dass die Kommunen die Sozialkosten in einem nicht unerheblichen Anteil leisten müssen, obwohl es Bundesaufgabe wäre, ist mitunter die größte Problematik, weshalb auch die Kreisumlagen stetig weiter und sehr kräftig steigen. Den Kopf in den Sand stecken ist für uns jedoch keine Alternative und dass wir uns vor Ort „kaputt sparen“ ist für uns auch keine Option. So arbeiten wir im Rathaus, auf Landesebene und in den großen kommunalen Spitzenverbänden intensiv an Lösungen, damit unsere Dörfer weiterhin zukunftsfähig und lebenswert bleiben.

Kulturprogramm 2026

Ein Teil davon ist auch unser Kulturprogramm, welches die Veranstaltungen von Vereinen und Institutionen in unserer Gemeinde abrundet. In diesem Jahr erwartet uns deshalb wieder ein umfangreiches und abwechslungsreiches Kulturprogramm, das Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher aller Alters- und Interessensgruppen anspricht. Die Planungen befinden sich in den letzten Zügen. Wie in den vergangenen Jahren legen wir dabei Wert darauf, dass die Spiel- und Veranstaltungsorte auf alle vier Gemeindebezirke verteilt sind. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist u.a. das Jubiläum „150 Jahre Marienerscheinung“.

Sternsinger im Rathaus – Im Dienste der guten Sache!

Am vergangenen Dienstag durfte ich die Sternsinger gemeinsam mit Gemeindereferent Andreas Diegler und Betreuerin Katrin Hinsberger im Rathaus begrüßen. Sie sprachen ihren Segen und brachten ihn nicht nur am Eingang des Rathauses, sondern auch über dem Eingang meines Besprechungszimmers an. Ich freue mich sehr, dass solche Traditionen in unserer Gemeinde jedes Jahr aufs Neue aufrechterhalten werden. Mein besonderer Dank gilt der Kirchengemeinde, den Organisatoren aus allen Ortsteilen, den Eltern, die die Kinder begleiten und natürlich auch den Kindern, die jedes Jahr mit Begeisterung dabei sind.
In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Übrigens sind die Sternsinger morgen noch in Urexweiler unterwegs.

Ernennung unseres Naturschutzbeauftragten für Urexweiler

Am 11. Dezember 2025 durfte ich Herrn Wolfgang Gerhard Rohner im Rathaus erneut als örtlichen Naturschutzbeauftragten von Urexweiler ernennen. Die Übergabe der Ernennungsurkunde erfolgte im Beisein von Olga Schirra, Fachbereichsleiterin Gemeindeentwicklung sowie Elke Biehler-Hepp, stellvertretende Fachbereichsleiterin Zentrale Dienste. Mit seiner erneuten Berufung würdigen wir das langjährige Engagement von Wolfgang Gerhard Rohner der diese wichtige ehrenamtliche Aufgabe bereits seit fünf Jahren mit großem Einsatz ausübt. Besonders in einem Bereich, in dem sich nur wenige Ehrenamtliche finden, leistet er einen bedeutenden Beitrag für den Schutz und die Erhaltung unserer heimischen Natur. Lieber Wolfgang, vielen Dank für dein Engagement!

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Volker Weber
-Bürgermeister-