Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vor kurzem hatte ich einen sehr interessanten Termin am Andreashof in Berschweiler. Der Hof hat mit der Firma HeimatERBE einen neuen Träger und eine neue Zukunftsvision. Als eine Art Pilotprojekt für nachhaltige Landwirtschaft, Renaturierung und moderne Nutzungskonzepte soll der Hof eine neue Ausrichtung bekommen.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz, der landwirtschaftliche Nutzung und ökologische Aspekte sinnvoll miteinander verbindet und zugleich Raum für neue Ideen schafft. Ziel ist es, das Gelände behutsam weiterzuentwickeln, bestehende Strukturen einzubeziehen und gleichzeitig Potenziale für eine naturnahe Aufwertung zu nutzen.
Dabei spielen insbesondere Themen wie nachhaltige Landwirtschaft, Biodiversität und ein verantwortungsvoller Umgang mit vorhandenen Flächen eine zentrale Rolle. Ergänzend wird auch über neue Nutzungsmöglichkeiten der bestehenden Gebäude nachgedacht, etwa im Bereich Bildung, Begegnung oder regionaler Vermarktung. Ebenso werden Ideen diskutiert, wie der Hof künftig stärker für naturnahe und pädagogische Angebote geöffnet werden könnte.
Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch das Unternehmen HeimatERBE. Für die verschiedenen Bau- und Umsetzungsarbeiten werden dabei gezielt regionale Unternehmen beauftragt, um die Wertschöpfung in der Region zu stärken.
Insgesamt entsteht so ein spannendes Projekt, das Landwirtschaft, Naturschutz, Bildung und regionale Entwicklung sinnvoll miteinander verbinden soll. Wir freuen uns sehr, dass dieser Hof in einer landschaftlich besonders schönen Lage als Pilotprojekt ausgewählt wurde und sind gespannt auf die weitere Entwicklung.

Neues Feuerwehrauto für den Löschbezirk Alsweiler
Für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Marpingen ist derzeit eine ganz besondere Zeit: vor wenigen Wochen konnte der Löschbezirk Berschweiler sein neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen und nun folgte bereits das nächste wichtige Highlight für unsere Wehr.
Am vergangenen Donnerstag war es auch für den Löschbezirk Alsweiler soweit: das neue Feuerwehrfahrzeug, baugleich mit dem in Berschweiler, traf am Abend direkt aus dem Werk ein und wurde von zahlreichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie vielen Bürgerinnen und Bürgern gebührend empfangen. Der gemeinsame Empfang hat wieder eindrucksvoll gezeigt, welche Wertschätzung und Verbundenheit unserer Feuerwehr in der Bevölkerung entgegengebracht wird.
Auch für mich als Chef der Wehr ist die Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeugs jedes Mal ein besonderer Moment und ein wichtiges Anliegen, dass wir kontinuierlich in unsere Feuerwehr investieren. Umso mehr freut es mich, dass wir innerhalb kurzer Zeit gleich zwei moderne Fahrzeuge in Dienst stellen können, die die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr nachhaltig stärken. Mit dieser Anschaffung investieren wir gezielt in die Sicherheit unserer Gemeinde und damit in unsere gemeinsame Zukunft. Das neue Fahrzeug ersetzt ein sehr in die Jahre gekommenes Einsatzfahrzeug, das über drei Jahrzehnte zuverlässig seinen Dienst geleistet hat. Rund 530.000 Euro wurden hierfür aufgewendet, eine bedeutende und zugleich zukunftsweisende Entscheidung. Denn unsere Freiwillige Feuerwehr leistet Tag für Tag großartige Arbeit, und das rein ehrenamtlich. Dieses Engagement verdient nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern auch eine Ausstattung, die es ermöglicht, Einsätze sicher und effektiv zu bewältigen und damit auch mehr Sicherheit im Ernstfall. Mein besonderer Dank gilt dem Gemeinderat, der die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt und damit diese wichtigen Investitionen ermöglicht hat. Allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden wünsche ich allzeit gute und sichere Einsätze mit dem neuen Fahrzeug!
Übrigens, in den kommenden Wochen wird zudem die passende Unterstellmöglichkeit am Feuerwehrgerätehaus in Alsweiler geliefert. Die notwendigen Fundament- und Tiefbauarbeiten wurden bereits durch unseren Bauhof fachmännisch vorbereitet. Damit ist sichergestellt, dass das neue Fahrzeug künftig optimal untergebracht ist.

Bürgerwerkstatt – Energiekonzept Marpingen 2030 (EnKoMa 2030)
Mit der Bürgerwerkstatt möchten wir Ihnen als Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Marpingen die Möglichkeit geben, sich aktiv an der Zukunft im Energiebereich unserer Gemeinde zu beteiligen. In verschiedenen Fachforen werden zentrale Themen wie Energie, Gebäude und Mobilität aufgegriffen. Hier können Sie ihre Ideen einbringen, Fragen stellen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen vor Ort entwickeln.
Dabei ist uns eines besonders wichtig, es braucht nicht unbedingt besonderes Fachwissen, um mitzuwirken. Ihre Erfahrungen aus dem Alltag, Ihre Sichtweisen und Anregungen sind ein wertvoller Beitrag für die weitere Entwicklung unserer Gemeinde.
Ein erster wichtiger Schritt ist bereits erfolgt. Der eingerichtete Lenkungsausschuss hat kürzlich erstmals getagt und die inhaltlichen sowie organisatorischen Grundlagen für die Bürgerwerkstatt abgestimmt. Damit ist der Startschuss für den weiteren Beteiligungsprozess gefallen.
In den kommenden Wochen werden wir Sie umfassend über die einzelnen Fachforen, Beteiligungsmöglichkeiten und Termine informieren. Ziel ist es, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern eine Mitwirkung zu ermöglichen und gemeinsam tragfähige, zukunftsorientierte Lösungen zu erarbeiten.
Ich lade Sie bereits heute herzlich dazu ein sich einzubringen und unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Volker Weber
-Bürgermeister-