Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
von Zeit zu Zeit besuche ich die Gewerbetreibenden und Unternehmen in unserer Gemeinde, zum persönlichen Austausch und um mir ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen. So war ich, auf Einladung der beiden Geschäftsführer Marco Zägel und Peter Mechel, am Freitag zu Gast bei der ZM Elektrotechnik GmbH in Berschweiler. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem starken und vielseitigen Handwerksbetrieb in unserer Gemeinde entwickelt und bietet weit mehr als klassische Elektroinstallationen. Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem moderne Elektro- und Gebäudetechnik, Datentechnik, Sicherheitstechnik sowie die Planung und Umsetzung kompletter elektrotechnischer Anlagen für Privat- und Firmenkunden. Besonders stark aufgestellt ist der Betrieb zudem im Bereich Schaltschrank- und Anlagenbau. Hier werden individuelle Steuerungsanlagen, Sicherungsschränke und Schaltanlagen passgenau geplant, gebaut und installiert.
Besonders erfreulich ist das langjährige Engagement in der Ausbildung junger Menschen. Damit schafft das Unternehmen wichtige berufliche Perspektiven im Handwerk. Ein wertvoller Beitrag, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.
Beeindruckend ist auch die soziale Verantwortung, die im Unternehmen gelebt wird: in den vergangenen Jahren wurden mehrere ehemalige Flüchtlinge aus Syrien und der Ukraine beschäftigt und erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert – bis heute. Das zeigt, wie Integration vor Ort gelingen kann: pragmatisch, menschlich und geprägt von gegenseitigem Respekt.
Aktuell beschäftigt die ZM Elektrotechnik GmbH acht Mitarbeiter. Untergebracht ist der Betrieb in einem ganz besonderen Firmensitz, einem liebevoll genutzten alten Bauernhaus, das Tradition und modernes Handwerk auf besondere Weise verbindet.
Ich bedanke mich herzlich bei Marco Zägel, Peter Mechel und dem gesamten Team für den offenen Austausch sowie die interessanten Einblicke in die tägliche Arbeit und die aktuellen Herausforderungen des Handwerks. Unternehmen wie die ZM Elektrotechnik GmbH sind ein starkes und wichtiges Rückgrat unserer Gemeinde – innovativ, bodenständig und engagiert.

Sachstand Bolzplatz Urexweiler
Ein aktuelles Thema, das mich und die Verwaltung derzeit intensiv beschäftigt, ist die Sperrung des Bolzplatzes in Urexweiler „Im Brühl“. Bei einem gemeinsamen Ortstermin im Februar mit Vertretern des Sportvereins und der Gemeinde wurde festgestellt, dass der Kunstrasen des Bolzplatzes an mehreren Stellen stark beschädigt ist. Aufgrund der vorhandenen Schäden bestand eine erhöhte Verletzungsgefahr, weshalb der Platz aus Sicherheitsgründen leider gesperrt werden musste. Uns ist bewusst, dass diese Einschränkung gerade für viele junge Menschen im Ort sehr schade ist, da der Bolzplatz ein wichtiger Treffpunkt für Freizeit und Sport war und ist.
Mir war es wichtig, gemeinsam mit dem Sportverein frühzeitig an einer nachhaltigen Lösung zu arbeiten. Vorgesehen ist deshalb keine Flickschusterei, sondern ein kompletter Austausch des Belags auf dem Kleinspielfeld. Ich habe zudem schon mehrere Gespräche mit dem Innenministerium geführt, um auszuloten, welche Zuschüsse evtl. vom Land kommen können und ob wir das Projekt außerhalb der Reihe und so spontan umsetzen können. Die geschätzten Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich immerhin auf rund 60.000 Euro – kein Pappenstiel für den Verein und den Gemeindehaushalt. Ziel aller Beteiligten ist jedoch eine möglichst zeitnahe Umsetzung der Sanierung, damit der Bolzplatz schnellstmöglich wieder genutzt werden kann.
Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass der Platz künftig wieder sicher und attraktiv für unsere Kinder und Jugendlichen zur Verfügung steht.
Bis dahin bitte ich weiterhin um etwas Geduld und Verständnis.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Volker Weber
-Bürgermeister-