Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
im Ernstfall zählt jede Minute. Umso wichtiger ist es, dass im Falle eines plötzlichen Herzstillstands schnell Hilfe geleistet werden kann. Deshalb freue ich mich sehr, dass mittlerweile alle vier vom Rotary Club St. Wendel bereitgestellten Defibrillatoren in unserer Gemeinde installiert und offiziell in Betrieb genommen wurden.
In jedem unserer vier Ortsteile steht damit mindestens ein rund um die Uhr öffentlich zugänglicher Defibrillator zur Verfügung. Die neuen Geräte befinden sich in speziellen Allwetterboxen und sind somit unabhängig von Witterung und Außentemperatur jederzeit einsatzbereit.
Beim Fototermin anlässlich der Inbetriebnahme des letzten Gerätes in Marpingen konnten wir gemeinsam auf die erfolgreiche Umsetzung des Projekts zurückblicken. Mein herzlicher Dank gilt dem Rotary Club St. Wendel für dieses wichtige Engagement sowie allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, die neuen Standorte in unserer Gemeinde umzusetzen.
Wo genau sich die neuen Defibrillatoren befinden und an welchen weiteren Standorten bereits Geräte vorhanden sind, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Marpinger Nachrichten oder über die Social Media Kanäle der Gemeinde. Dort finden Sie eine Übersicht über die Defibrillator-Standorte in unserer Gemeinde und können sich informieren, welche Geräte rund um die Uhr zugänglich sind und welche sich in öffentlichen Gebäuden befinden.
Ich möchte Sie herzlich bitten, sich die Standorte einmal anzuschauen. Hoffen wir, dass wir die Geräte möglichst nicht benötigen. Aber wenn es darauf ankommt, kann es entscheidend sein, zu wissen, wo der nächste Defibrillator zu finden ist.

Rückblick: Peace Train Festival in Berschweiler – Musik für den guten Zweck
Am 29. September fand in Berschweiler bereits zum vierten Mal das Peace Train Benefizfestival statt. Einmal mehr hat die Veranstaltung gezeigt, wie viel man mit Musik, Gemeinschaft und ehrenamtlichem Engagement bewegen kann. Beim Peace Train Festival stehen nämlich nicht nur Musik und Gemeinschaft im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Das Besondere hierbei ist, dass alle Künstlerinnen und Künstler ohne Gage auftreten und damit die Idee des Festivals unterstützen.
Der Verein Peace Train Berschweiler e.V. leistet dabei wirklich großartige Arbeit. Jahr für Jahr steckt das Team viel Zeit und Herzblut in die Organisation und schafft es, ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein auf die Beine zu stellen. Auch in diesem Jahr war wieder einiges geboten. Neben toller Live-Musik sorgte zum Beispiel das Rockmobil des Saarländischen Rockmusikerverbands für ein besonderes Erlebnis, und auch die kleinen Festivalgäste kamen beim Kinderprogramm mit Kinderschminken und Sackloch auf ihre Kosten.
Ein herzliches Dankeschön geht an Andreas Biehler, den gesamten Vorstand, an alle Helferinnen und Helfern sowie Mitglieder von Peace Train Berschweiler e.V. für ihren großartigen Einsatz. Ebenso danke ich allen Künstlerinnen und Künstlern, Unterstützern und Gästen, die das vierte Peace Train Festival zu einem besonderen Tag gemacht haben.
Solche Veranstaltungen zeigen, was unsere Vereine und das Ehrenamt in unserer Gemeinde ausmacht: Gemeinschaft, Engagement und die Bereitschaft, gemeinsam etwas für andere zu bewegen.

Praktikumstag auf unserem Bauhof
Die besten Einblicke bekommt man, wenn man nah dran ist. So handhabe ich das schon seit meinem Amtsantritt 2016. Ich besuche Baustellen, treffe mich vor Ort, um Probleme anzuschauen und sie dann gemeinsam bestmöglich zu lösen.
So war es mir nun wichtig auch mal ganz nah an unserem Bauhof dran zu sein und einen Vormittag die Arbeitsabläufe selbst zu erleben und mit den Kolleginnen und Kollegen während der Arbeit ins Gespräch zu kommen. So hieß es für mich: Treffpunkt Bauhof 6:10 Uhr. Schichtbeginn 6:15 Uhr.
An dem Tag hatte der Bauhofleiter uns für drei wesentliche Bereiche eingeteilt:
Vorbereitung zweier Beerdigungen auf den Friedhöfen in Marpingen und Alsweiler. Das Aufstellen der Beschilderung in Urexweiler anlässlich des Urexweiler Dorffestes und die Herstellung eines neuen Pflanzstreifens am Rathaus.
Aus dem bisherigen Schottergarten am Rathaus soll eine blühende und naturnahe Fläche entstehen. Dafür wird der Schotter entfernt und die Fläche entsiegelt, um künftig eine starke Erhitzung der Steine und der Fassade durch Reflexion und Hitzestau zu vermeiden. Die Fläche soll nach und nach begrünt und mit verschiedenen Pflanzen gestaltet werden. So werden beispielsweise Pflanzkübel integriert, die je nach Jahreszeit unterschiedlich bepflanzt und ausgetauscht werden können. Mit der neuen Gestaltung wollen wir nicht nur das Umfeld des Rathauses (optisch) aufwerten, sondern auch einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt und einem besseren Mikroklima leisten. Solche Maßnahmen zeigen, dass bereits auf kleineren Flächen etwas für Entsiegelung und den Schutz unserer Umwelt getan werden kann.
Bei der Umsetzung der Arbeitsaufträge des Tages kamen wir mit den unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen und haben die ausführenden Arbeiten mit begleitet. Diese drei Teilbereiche sind ja nur ein kleiner Bruchteil der Aufgaben, die unser Bauhof täglich für uns erledigt.
Spannend war auch der direkte Bürgerkontakt und wie wichtig es für die Menschen ist, dass unser Bauhof sichtbar unterwegs ist. Unterwegs wird gegrüßt, ein kurzer Plausch gehalten, aber auch die ein oder andere Frage gestellt oder ein Hinweis mitgegeben. Unsere Bauhofmitarbeiter sind täglich mitten in unseren Ortsteilen unterwegs und damit auch wichtige Ansprechpartner vor Ort.
Der Praktikumstag hat mir nochmal vor Augen geführt, wie groß das Aufgabenspektrum unseres Bauhofs ist. Die Stimmung im Team ist klasse und die Arbeit unseres Bauhofs für unsere Gemeinde unverzichtbar. Danke an das gesamte Team für den schönen und interessanten Tag und euren täglichen Einsatz!

45. Urexweiler Dorffest – „Exweller leuchtet – die Gemeinschaft strahlt zum Dorffest“
Unter diesem Motto wurde am vergangenen Wochenende bei bestem Wetter, toller Stimmung und zahlreichen Begegnungen zwei Tage lang das Exweller Dorffest gefeiert.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Vereinsring Urexweiler, allen voran Gerd Schirra und seinem engagierten Team, für die hervorragende Organisation und das große Engagement. Mein Dank geht ebenso an Ortsvorsteher Christian Bost und den Ortsrat für die Unterstützung rund um das Fest und natürlich dem Hanjob für das fachmännische Anschlagen des Fasses.
Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Urexweiler Vereinen und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Euer Einsatz, die vielen Stunden hinter den Kulissen und die Bereitschaft, mit anzupacken, machen ein solches Fest überhaupt erst möglich. Auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauhofs möchte ich herzlich für die tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Abbau sowie rund um die Veranstaltung danken. Alle haben zu einem gelungenen Fest beigetragen.
Das Dorffest ist ein echtes Aushängeschild der Dorfgemeinschaft und 45 Jahre Exweller Dorffest ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Gemeinschaft gelebt wird.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Volker Weber
-Bürgermeister-