Im Gemeindegebiet und der näheren Umgebung kommt es derzeit erneut vermehrt zu sogenannten Schockanrufen. Die Betrügerinnen und Betrüger versuchen dabei gezielt, insbesondere ältere Menschen durch Angst und emotionalen Druck zu verunsichern.
Die Anrufenden geben sich häufig als Polizeibeamte, Krankenhausmitarbeitende oder Angehörige aus. Oft wird behauptet, ein Familienmitglied habe einen schweren Unfall verursacht oder befinde sich in einer Notlage. Anschließend wird versucht, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu erlangen.
Die Gemeinde weist deshalb gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden darauf hin:
Die Polizei fordert niemals telefonisch Geld oder Wertgegenstände. Auch persönliche Informationen sollten niemals am Telefon weitergegeben werden.
So schützen Sie sich:
- Bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort.
- Kontaktieren Sie Angehörige direkt über bekannte Telefonnummern.
- Geben Sie keine Informationen über Vermögenswerte oder persönliche Daten preis.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
- Informieren Sie bei Verdachtsfällen umgehend die Polizei.
Besonders wichtig ist es, ältere Angehörige sowie Nachbarinnen und Nachbarn auf die aktuelle Betrugsmasche aufmerksam zu machen und miteinander über solche Situationen zu sprechen.
Ansprechpartner und Hilfe
Bei verdächtigen Anrufen oder akuten Fällen:
Polizei-Notruf: 110
Informationen und Präventionstipps: